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Somewhere else the tea is getting cold

April 4th, 2008 · 46 Kommentare

Nach den Ereignissen von The Curse of Fenric (demnächst hier in diesem Theater) kommen der Doctor und Ace nach Perivale, die Vorstadt, in der Ace aufgewachsen ist, zurück. Natürlich finden sie relativ schnell heraus, dass da etwas nicht stimmt, denn sie müssen feststellen, dass eine ganze Reihe von Leuten, darunter etliche von Aces Freunden, spurlos verschwunden sind, und dass die Sterberate unter den Schoßhündchen in der Gegend doch ungewöhnlich hoch ist. Schuld daran sind außerirdische Raubkatzenwesen, die Cheetah People - und ein alter Feind des Doctors.

Eigentlich müsste hier ja jetzt eine Spoilerwarnung hin - aber nachdem der Master in Survival wirklich nur ganz dilettantisch unkenntlich gemacht wird vor seiner großen Enthüllungsszene und man deshalb gleich bei seinem ersten Auftauchen weiß, wer das ist, weigere ich mich da jetzt einfach.
Survival steht ein bisschen im Schatten der beiden großartigen Stories direkt davor und leidet vor allem unter der wirklich, wirklich, wirklich miesen Umsetzung der Raubtiermenschen1 und der etwas zweifelhaften Inszenierung der großen Konfrontation am Ende, aber wenn man mal darüber hinweggekommen ist, dass die Monster aussehen wie billige Plüschtiere, erwartet einen eine wirklich interessante und spannende Story.

In der geht alles ums Überleben - um das Überleben in der tristen Vorstadt Perivale genauso wie um das Überleben auf einem fremden Planeten. Und auch im Kleinen wird immer wieder auf den Überlebenskampf einzelner Personen angespielt, selbst wenn es sich nur um den kleinen Ladenbesitzer handelt, bei dem der Doctor in einer eher unwitzigen Comedyszene ein paar Dosen Katzenfutter einsammelt. Vor allem aber geht es darum, was einen beim survival of the fittest rettet und darum, ob es möglich ist, dabei seine Menschlichkeit zu behalten.

Die meiste Zeit über funktioniert die Mischung aus ernsthafter Story und whotypischem Humor. Und das, obwohl es eigentlich kaum etwas zu lachen gibt, denn das Drehbuch ist wirklich ziemlich hart und gnadenlos zu etlichen Charakteren2 .

Sylvester McCoy bringt hier vielleicht nicht die beste Leistung als Doctor, die wir je von ihm gesehen haben, aber er ist in Survival so unverschämt charmant, dass man ihm den ein oder anderen Ausrutscher verzeiht. Im Mittelpunkt stehen sowieso die beiden anderen Hauptfiguren. Der Master wird hier zum letzten Mal von Anthony Ainley gespielt, der hier den Campfaktor etwas runterschraubt und ziemlich großartig ist. Vielleicht liegt das auch daran, dass wir hier einmal den Master nicht bei einem seiner tollen *husträusper* Weltherrschaftserlangungspläne sehen, sondern beim reinen Kampf ums Überleben - wir bekommen vermutlich gerade das unrühmliche Ende eines seiner Pläne mit. Trotzdem (oder vielleicht deswegen) wirkt er hier endlich einmal richtig bedrohlich und wird seinem Ruf als finsterer Bösewicht gerecht.3 Und dann ist da natürlich Ace, die hier auf eine ziemlich harte Probe gestellt wird. Und das nach den vorangegangen zwei Geschichten! Die Ärmste könnte einem wirklich leid tun, wenn sie hier nicht so eindrücklich beweisen dürfte, was in ihr steckt. Hier setzt auch schon der Nostalgieanflug ein - ich wüsste nur zu gerne, was noch aus ihr gemacht worden wäre, wenn die Serie nicht abgesetzt worden wäre.4

Unterstützt werden Schauspieler und Story durch eine wunderbare Optik - ich spreche nicht, ich wiederhole: nicht, von den Kostümen - und richtig gute Kameraarbeit.

Vielleicht ist Survival ja gerade wegen der kleinen Peinlichkeiten und der großen Großartigkeiten ein ganz besonders passender Abschluss gewesen - denn genau zwischen diesen beiden Extremen bewegten sich die Geschichten ja immer, mal eher in der einen, mal eher in der anderen Richtung, und tun das auch heute noch.

Heute weiß man natürlich, dass der Titel “Survival” schonmal ein gutes Omen war - immerhin ging es ein paar Jahre später dann tatsächlich weiter, wenn auch erstmal mit einem Fehlstart. Als ich Survival das erste Mal bewusst gesehen habe, war noch nicht mal im Traum daran zu denken, dass es irgendwann tatsächlich weitergehen könnte. Und deshalb muss ich gestehen, dass der Schlussmonolog, den Sylvester McCoy aufnahm als tatsächlich feststand, dass die Serie abgesetzt werden würde (also kurz bevor die allerletzte Folge tatsächlich über die Bildschirme lief) mir das ein oder andere Tränchen in die Augen getrieben hat. Und das, obwohl ich eigentlich ja gegen so sentimentales Zeug meistens immun bin.

Und bevor wir jetzt endlich zu den neuen Folgen kommen (über die Maria ja hier schon fleißig bloggt, und hier auch), gibts noch einen Ausflug nach San Francisco. Und ein paar WTF-Momente. Und ein bisserl Sabber.

Screenshots werden übrigens nachgereicht - die sind auf dem Computer, der im Moment kein Netzwerk hat.

  1. Ich habe den starken Verdacht, dass da beim Faschingsdiscounter eingekauft wurde []
  2. Wer hat sich gleich nochmal darüber beschwert, dass VotD viel zu viele Leichen für eine Who-Folge hat? Ich glaube, das Vorurteil sollte mittlerweile ausgeräumt sein und falls nicht - Survival anschauen. []
  3. Vor dem nächsten Master, den wir zu Gesicht kriegen werden, gruselts mir auch. Aber aus anderen Gründen. Aber dazu später. []
  4. Und ja, ich weiß, es gibt alle möglichen Spin-off-Stories mit ihr - zum Teil ganz fantastische - aber die zählen halt schon nur so dreiviertelt. []

Tags: Doctorspielchen · bbc-drogen · bewegte bilder

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